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(18.11.2017) Internationale Auswahl bedroht ESC Vilshofen 

Eishockey-Landesliga: Kissingen am Sonntag an der Vils – Gastgeber-Kader mit Doubrawa und Dorfner "aufgepeppt"

Die zuletzt sportlich, aber auch personell gebeutelten Vilshofener Wölfe bekommen es in ihrem einzigen Spiel an diesem Wochenende am morgigen Sonntag (17.15 Uhr) im heimischen Stadion an der Vils mit den Kissinger Wölfen zu tun. Ausgerechnet in der aktuellen Situation kommt mit dem EC Bad Kissingen eine große Nummer auf den ESC zu. Die Unterfranken durchlebten im Sommer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach dem sportlichen Aufstieg in die Bayernliga in der letzten Saison zerbrach der Traum von der nächsthöheren Spielklasse. Zwischenzeitlich wurde sogar der Fortbestand der Kissinger Eishalle in Frage gestellt. Dies war auch einer der Gründe, warum der Bayerische Eissportverband den Kurstädtern letztendlich den Schritt ins bayerische Oberhaus verwehrte.

Dennoch hat man es wieder geschafft, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Derzeit steht Bad Kissingen, nach sieben Siegen in neun Spielen, auf dem 4. Tabellenplatz und präsentiert sich als ein fast übermächtiges Hindernis. Dazu haben Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, der möglicherweise verletzt ausfallen wird, sowie seine Nebenleute Roman Nikitin, Marc Zajic und Brett Wur ihren Teil beigetragen. Der gebürtige Russe Nikolai Varianov spielte schon für verschiedene deutsche Oberligateams und Goalie Donatas Zukovas agierte in der 2.Liga Weißrusslands sowie in der litauischen U18 und U20-Nationalmannschaft. Überhaupt verfügen die Unterfranken über ein sehr international aufgestelltes Team. Zu mehreren eingedeutschten Akteuren gesellen sich aktuell noch zwei Tschechen, ein Lette, ein Litauer, ein Finne, ein Russe und ein Kanadier. Dieser Umstand hat den Wölfen in diesem Sommer bayernweit eine große Aufmerksamkeit beschert, soll aber nicht als Grund für irgendwelche Ausflüchte dienen. Auf alle Fälle steht dem ESC Vilshofen ein heißer Tanz über 60 Minuten bevor.

Ab 1. Dezember wird sich das Gesicht der Wölfe ein wenig ändern. Angreifer Alexander Klostereit wird dann nicht mehr im Trikot des ESC aufs Eis gehen. Dieses wird sich Lukas Doubrawa überziehen. Der 20-jährige Angreifer entstammt dem Nachwuchs des EHC Klostersee und hat bereit für die Erding Gladiators und den EV Aich gespielt. Er ist ab 1. Dezember spielberechtigt. Ab diesem Zeitpunkt wird auch Michael Dorfner (19) für die Wölfe spielen. Wie bereits im Sommer angekündigt, wird der junge Angreifer, ursprünglich bei den Passau Black Hawks aktiv, von den EC Eisbären Eppelheim (Regionalliga) an die Vils wechseln. Im Fall des lange Zeit verletzten Milan Blaha gibt es ein Fünkchen Hoffnung, da er ab Dezember wieder ins Training einsteigen möchte.
- rmo

(aus PNP, vom 18.11.2017)  

 
(17.11.2017) 7.Spieltag Landesliga Gruppe 1  

Fr., 17.11., VfE Ulm/Neu-Ulm - EV Dingolfing 4:6
Fr., 17.11., ESV Burgau 2000 - EHC Straubing abgesagt
Fr., 17.11., EC Bad Kissingen - ERV Schweinfurt 3:5
Fr., 17.11., ERSC Amberg - SE Freising 4:5
So., 19.11., ESC Vilshofen - EC Bad Kissingen
So., 19.11., EHC Königsbrunn - ERSC Amberg
So., 19.11., SE Freising - VER Selb 1b
So., 19.11., ESV Burgau 2000 - ESC Haßfurt
So., 19.11., EHC Straubing - VfE Ulm/Neu-Ulm
So., 19.11., EV Dingolfing - ERV Schweinfurt

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(16.11.2017) Neuzugang bei den Wölfen ab Dezember 

 

Der ESC Vilshofen freut sich mit Lukas Doubrawa einen neuen Spieler vorstellen zu dürfen. Der 20-jährige Angreifer entstammt dem Nachwuchs des EHC Klostersee und hat in seiner Laufbahn auch für die Erding Gladiators und den EV Aich gespielt. Lukas steht bereits im Training und ist ab dem 1.Dezember spielberechtigt für die Wölfe. Ab dem Zeitpunkt wird auch Michael Dorfner für die Wölfe spielen. Wie bereits im Sommer angekündigt wird der junge Angreifer, ursprünglich bei den Passau Black Hawks aktiv, von den EC Eisbären Eppelheim an die Vils wechseln. Der seit der Vorbereitungszeit verletzte Milan Blaha wird ab Dezember wieder ins Training einsteigen. Im Gegenzug verlässt zum Dezember Stürmer Alexander Klostereit die Vilshofener Wölfe.


 
 
(16.11.2017) Zwei Niederlagen: Wölfe bringen sich unter Druck 

Vilshofen. Auch am vergangenen Wochenende blieb bei den Vilshofener Wölfen die Null. Mit 2:4 gegen Freising und 0:6 in Amberg stand man am Ende mit leeren Händen da. Aktuell rangiert der ESC auf dem vorletzten Tabellenplatz und der Weg Richtung Verzahnungsrunde wird immer länger. Ausgerechnet jetzt muss man in Vilshofen einige Spielerausfälle beklagen.

Der Gegner vom Sonntag, dem einzigen Spiel der Wölfe am nächsten Wochenende, der EC Bad Kissingen, steht aktuell auf dem 4. Platz und erscheint als nahezu übermächtiges Hindernis. Bei den Unterfranken stand die Saison lange Zeit unter keinem guten Stern. Der Fortbestand der Kissinger Eishalle hing am seidenen Faden, weshalb der Bayerische Eisportverband dem EC den Aufstieg in die Bayernliga verwehrte. Dennoch hat man es wieder geschafft eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Sieben Siege in neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Neben Spielertrainer Nemirovsky stehen mit Nikitins, Zajic, Wur und Prochorow einige Großkaliber auf dem Eis, die der Vilshofener Hintermannschaft garantiert drei heiße Drittel bescheren werden.

(aus PAWO, vom 15.11.2017)  

 
(14.11.2017) ESC-Wölfe suchen weiter die rechte Form 

In der Eishockey-Landesliga rückt das Ziel Play-offs in weite Ferne – Kein Abschluss beim 0:6 in Amberg

Nach zwei Niederlagen an diesem Wochenende – und damit fünf in sechs Spielen – verharren die Vilshofener Wölfe weiter auf dem vorletzten Rang der Gruppe 1 der Eishockey-Landesliga.

Dabei standen die Vorzeichen gut für das Freitag-Heimspiel gegen SE Freising; bis auf den Dauerverletzten Milan Blaha, den erkrankten Alexander Schwarz und den beruflich verhinderten Kapitän Andreas Maier konnten die Wölfe aus dem Vollen schöpfen. Einzig der Wettergott meinte es nicht besonders gut und schickte einiges an Nass nach unten. Davon ließen sich beide Teams jedoch nicht beirren. Freising markierte nach nicht einmal drei Minuten die Führung. Der ESC versuchte besser ins Spiel zu kommen. Während in der 5. Minute der Ausgleich in eigener Unterzahl noch verpasst wurde, machte man es drei Minuten später in einer Überzahlsituation besser: Die Angreifer Matthias Zillinger und Michael Fischer bedienten mit einem Querpass den frei stehenden Verteidiger Manuel Ruhstorfer der zum 1:1 abschloss. Danach hielt in erster Linie Goalie Sandro Agricola der seinen Farben mehrfach mit fantastischen Paraden im Spiel.

Im zweiten Abschnitt riss der Faden bei den Wölfen wieder einmal komplett ab. Während Joachim Neupert mit einem Penalty scheiterte, erzielten die Domstädter zwei Treffer und das Spiel stand zum zweiten Pausentee aus Sicht der Wölfe 1:3.

Im 3. Drittel "killte" Agricola erst einen Penalty der Gäste und danach nahm Vilshofen wieder etwas Fahrt auf. Fast mit der Sirene zum letzten Seitenwechsel machte die Angriffsreihe der "jungen Wilden" den 2:3-Anschluss. Dabei wurde Torschütze Maximilian Artmann von seinen Nebenleuten Michael Wittmann und Joey Aretz sehr gut in Position gebracht. Anschließend blieb das Tor der Oberbayern jedoch wie vernagelt. Als Agricola kurz vor Schluss einem sechsten Feldspieler Platz machte, schnappten sich die Gäste die Scheibe und setzten mit einem Empty Net Goal zum 2:4 den Schlusspunkt.

Vilshofen – Freising 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) – Tore: 0:1 Höller (2:45), 1:1 Ruhstorfer (8:10/ Zillinger, Fischer/ 5:4 ÜZ), 1:2 Holler (28:47), 1:3 Kühnl (39:10), 2:3 Artmann (49:59/ Wittmann, Aretz), 2:4 Dürr (59:27/ Empty Net). – Strafminuten: 10 / 8+10.

Mit einem Rumpfkader mussten die Wölfe am Sonntag nach Amberg reisen, nachdem sich die privat verhinderten Markus Simbeck und Stephan Hackl zu den Freitag-Ausfällen gesellten. Außerdem musste Ruhstorfer passen nach einer Knie-Blessur vom Freitag passen. Keine guten Aussichten gegen die aktuell großartig aufspielenden Oberpfälzer. Vor über 300 Zuschauern boten sich dem ESC immer wieder Chancen in eigener Überzahl, jedoch kam es in der ganzen Partie zu keinem Torabschluss. Auf der anderen Seite verhinderte Torhüter Alexander Krenn, dieses Mal im Kasten der Wölfe, mit glänzenden Paraden ein Debakel. Ihm ist es zu verdanken, dass die Löwen "nur" auf sechs Treffer kamen.

Amberg – Vilshofen 6:0 (2:0, 1:0, 3:0) – Tore: 1:0 Groz (11:07), 2:0 Köbele (16:11/ 5:4 ÜZ), 3:0 Köbele (39:31/ 5:4 ÜZ), 4:0 Heilman (43:59), 5:0 Hampl (47:36), 6:0 Troglauer (55:05). – Strafminuten: 16 / 12.
- rmo

(aus PNP, vom 14.11.2017)  


 

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