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ESC Vilshofen - Crowdfunding Aktion  

Mit Unterstützung der Volksbank - Raiffeisenbank Vilshofen eG hat der ESC Vilshofen eine Crowdfunding Aktion gestartet. Mit dem Geld der Unterstützer soll Ausrüstung für die Wölfe und Jungwöfe besorgt werden. Mehr unter https://vr-vilshofen.viele-schaffen-mehr.de/eishockey-ausruestung  

 


 
(28.11.2020) "Kein Spiel mehr, das ist das Vernünftigste" 

Eishockey-Landesliga gespalten – Vilshofen: Sorge um Nachwuchs – Waldkirchen: wenigstens trainieren – Dingolfing: Auf- und Abstieg beibehalten

Die Eishackler im Amateurbereich müssen weiter ihre Ausrüstung zur Seite legen – Corona pfeift zum "Time out" bis Jahresende. Die Ungewissheit dehnt sich aus, die Geduld in den Vereine wird aufs Äußerste strapaziert. Wann, wie und vor allem geht es überhaupt weiter in der gerade erst begonnenen Saison?

Der Bayerische Eissport-Verband hat nach einer Videokonferenz mit Vereinsvertretern der Landesligen den verlängerten Lockdown ausgesprochen. Zunächst bestand das Sportverbot für den Monat November. Der bisherige Modus sei durch die Unterbrechung der Saison "ohne eine Verzerrung des Wettbewerbs nicht weiter vernünftig und darstellbar", hieß es.

In weiteren Gesprächen soll erschlossen werden, inwieweit der Spielmodus der Situation angepasst werden könne. In jedem Fall aber soll den Worten von Landesliga-Obmann Frank Butz zufolge die Auf- und Abstiegsregelung ausgesetzt werden. Ein für die Vereine möglicherweise entscheidender Punkt hinsichtlich einer Fortsetzung der Saison generell.

Ein düsteres Bild malt Matthias Rimböck, der Vorsitzende des ESC Vilshofen. "Die Tendenz bei unseren Spielern geht ohnehin Richtung Saisonabbruch. Wenn du im Januar – und ich glaube nicht, dass die Inzidenzzahlen so schnell zurückgehen – wieder beginnst, dann brauchst du mindestens zwei Wochen Vorbereitung. Für uns wird die Zeit dann zu kurz, weil wir im Frühjahr kein Eis mehr haben. Darum muss man eigentlich sagen: kein Spiel mehr, das ist das Vernünftigste."

Hinzu komme der fehlende Wettbewerbscharakter beim geplanten Aussetzen von Ab- und Aufstieg. Eine reine Freizeitrunde stehe in keiner Relation zu den Kosten. Der ESC wollte seinen Spielern, so Rimbach, zumindest die Möglichkeit zu trainieren geben. Ein Plan für die Schublade, denn: "In Ottobrunn hat man ein Freiluft-Konzept vorgelegt und dies zum Training auch genehmigt bekommen. Auch wir haben dies getan, um in kleinen Gruppen wenigstens die Kinder aufs Eis zu lassen. Der Antrag wurde vom Landratsamt ohne Begründung abgelehnt." Bei aller Enttäuschung hat der Wölfe-Chef aber Verständnis für die Ämter, die in der gegenwärtigen Situation überfordert seien.

Noch mehr als schon beim ersten Lockdown im November macht sich Rimböck in allererster Linie aber Gedanken über die Basisarbeit im Verein. "Mich belastet, dass die Kinder nicht mehr kommen", und vor allem sich diejenigen, die leistungsmäßig nicht 100-prozentig mithalten könnten, sich komplett aus dem Eishockey zurückziehen. Es tröstet kaum, dass in anderen Sportarten ein ähnliches Szenario droht. Er wünscht sich darum wie der gesamte Amateursport auch eine spürbare Unterstützung durch die Politik.

"Es gibt ja momentan weder links noch rechts. Wir müssen abwarten, ob die Runde im Januar und dann in welcher Form fortgesetzt werden kann", sagt Matthias Nickolmann, sportlicher Leiter des ESV Waldkirchen. Die Crocodiles waren mit hohem Ehrgeiz und einem großen Namen in die Vorbereitung der Landesliga 1 gestartet – Trainer Benoit Doucet (57), kanadischer und deutscher Nationalspieler sowie DEL-Stürmer in Düsseldorf, Köln und Landshut, sollte die Waldkirchner in die Bayernliga führen. Damit wird’s in dieser Saison nichts. "Wir haben aber vor den Gesprächen mit dem Verband damit gerechnet, dass es nur eine Einfachrunde geben würde", erklärt Nickolmann, mit einer Hobbyrunde freilich nicht. "Wir hatten eine Super-Stimmung und waren dann entsprechend wahnsinnig enttäuscht." Einen völligen Schlussstrich für 2019/20 wolle man aber nicht ziehen, Nickolmann: "Wir haben die Haltung, das Ganze als Vorbereitung auf die nächste Saison zu sehen". Man wolle, sofern die Stadt Waldkirchen Eis aufbereite, "den Spielern die Möglichkeit geben, zu trainieren und sich weiterzuentwickeln. Wir wären aber nicht böse, wenn jemand unter diesen Umständen nicht mehr mitmachen will". Die erste Resonanz auf den Verbandsbescheid innerhalb des Vereins bezeichnet der sportliche Leiter des ESV indessen als "cool. Viele wollen weitermachen". Einen definitiven Abschied gibt es aber: Thomas Vezina (20) ist in seine kanadische Heimat nach Kirkland geflogen. Dagegen geht Nickolmann davon aus, dass Coach Doucet bei der Stange bleibt. "Wir haben eine sehr gute Beziehung und tauschen uns regelmäßig aus. Benoit ist sehr ambitioniert und will ja etwas aufbauen und die Spieler verbessern." Sollte es anders kommen, wolle man natürlich auch dem in Ergolding bei Landshut heimateten Deutsch-Kanadier keine Steine in den Weg legen.

Eine klare Aussage macht Max Ohr, Spieler des EV Dingolfing und dort auch zuständig für Marketing & Sponsoring: "Wir spielen weiter, wenn es wieder möglich ist." Man müsse eben jetzt die Vorgaben der Bayerischen Landesregierung abwarten und dann weitersehen. Wie die Saison, nach welchem Modus, die Runde zu Ende gespielt werden soll, dazu wollte sich Ohr noch nicht äußern, in einer Verbandsumfrage sprachen sich die Isar Rats jedoch laut Ohr als einziger Verein dafür aus, dass der Auf- und Abstieg beibehalten werden sollte. - Fotos: Verein/Sigl

Bernhard Rössler

(aus PNP, vom 28.11.2020)  

 
(18.11.2020) Saison ohne Aufsteiger: Eishockey-Landesligen werden nach neuem Modus gespielt 

Bitter für Dingolfing und Waldkirchen

Die bayerischen Eishockey-Landesligen werden nicht im geplanten Spielmodus fortgesetzt nach der coronabedingten Zwangspause. Das teilte der Bayerische Eissportverband (BEV) am Mittwochnachmittag nach einer Videokonferenz mit den Vereinen mit.

Die nun unterbrochene Saison sei "ohne Verzerrung des Wettbewerbs nicht weiter vernünftig und darstellbar", schreibt Frank Butz, Obmann fürs Eishockey beim BEV. Daher wird die Runde, in der einzelne Mannschaften maximal fünf Partien bestritten haben, abgebrochen und in Absprache mit dem BEV und den Ligasprechern ein neuer Modus bestimmt. "Dies ist allerdings auch davon abhängig zu machen, wann eine Rückkehr in einen Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder möglich ist." Für erste Entscheidungen gelte es die weitere Entwicklung des Pandemie-Geschehens sowie die Beschlüsse der Politik abzuwarten.

Angelehnt an die Oberliga Süd sowie die Bayernliga wird auch in den Landesligen der Auf- und Abstieg ausgesetzt. Das ist bitter für die ambitionierten niederbayerischen Klubs EV Dingolfing und ESV Waldkirchen. "Diese Entscheidung hat für die Senioren Landesligen Gültigkeit." Wie mit den Bezirksligen verfahren wird, soll im nächsten Schritt analysiert und besprochen werden, so der BEV.
- red

(aus heimatsport.de, vom 18.11.2020)  

 
(07.11.2020) Hauptsache wieder auf dem Eis 

Eishockey-Amateure auf der Suche nach Fortsetzungsalternativen – Auch die Jugend im Fokus

Fieberhaft ist man im Eishockey-Amateurbereich am Diskutieren, Spekulieren und Online-Konferieren, um Lösungen für eine Saisonfortsetzung zu finden. Nach dem neuerlich gebotenen Einhalt durch die Regierung am vergangenen Wochenende sei man seitens des Bayerischen Eissportverbands bemüht, sagt Eishockey-Obmann Frank Butz, Pläne bzw. Spielmodi auszuarbeiten. Und will diese bis Mitte November, wenn eine weitere Ministerpräsidenten-Bekanntmachung ansteht, vorlegen können.

"Beim Nachwuchs fällt uns die Spielplangestaltung relativ leicht, weil wir da Mehrfachrunden wegstreichen können. Schwieriger wird’s in der Bayernliga, dort lässt sich der Modus mit der Verzahnungsrunde nicht mehr darstellen", weiß der Obmann. Weitere Baustellen öffnen sich an den verschiedenen Standorten, sollte die Wiederaufnahme des Amateursports von oberster Stelle freigegeben werden. "Wissen wir dann, ob die jeweiligen Hallen von den Kommunen geöffnet werden? Momentan ist alles eine große Glaskugel."

Sollte es für die Amateurclubs tatsächlich zum Re-Start ab Dezember kommen, dann sieht Butz den angedachten ersten Spieltermin am 6. Dezember als unrealistisch an. "Es wäre unverantwortlich, die Vereine nach nur einer Trainingswoche in den Wettspielbetrieb zu schicken." Dessen Wiederaufnahme kann er sich frühestens für 12./13. Dezember vorstellen. Die Weihnachtszeit will er hinsichtlich Terminplanung allerdings außen vor lassen. "Zuerst einmal ist uns aber wichtig, dass wieder trainiert werden darf. Vor allem den Kindern und Jugendlichen fehlt doch ein Stück Normalität." In dieser Hinsicht ist ihm ohnehin unverständlich, dass der Betrieb nicht wenigstens innerhalb der Vereine weiterlaufen kann, "die internen Hygienekonzepte sind top, es hat bislang überwiegend wunderbar funktioniert".

Zunächst aber ruht die Hartgummischeibe. Die ersten Gespräche, informiert Butz, sind mit den Bayernligisten geführt worden. Dort gebe es bereits Übereinstimmungen.

Die Landesliga-Vereine befinden sich derweil im Wartestand. Dass dies noch eine Zeit lang so bleibt, glaubt Matthias Rimböck. Er ist erst seit diesem Jahr Vorsitzender des ESC Vilshofen und steht mit den Wölfen vor einer großen Herausforderung. "Ich habe erstmal geschluckt, als der Lockdown verkündet wurde. Die Realitäten und die Vernunft sagen natürlich, dass die Saison abgebrochen werden muss. Und ich bezweifle, dass die Saison überhaupt fertig gespielt werden kann." Allenfalls eine einfache Hauptrunde mit Hin- und Rückspielen könne er sich vorstellen, denn "für eine Verzahnungsrunde bleibt keine Zeit".

Vielmehr aber bewegt ihn ein das soziale Gefüge im Verein betreffender Aspekt. "Meine größte Sorge gilt dem Nachwuchsbereich." Momentan führt der Verein rund 40 jugendliche Cracks, Rimböck befürchtet einen Personalschwund, wenn nicht wenigstens trainiert werden dürfe. "Wenn die Kinder erstmal weg sind, dann kommen sie nicht mehr zurück." Der "brutal hohe Aufwand", den man bei der Umsetzung der Hygienevorgaben investiert habe, sei ohnehin schon "für nix und wieder nix gewesen".

- brö

(aus PNP, vom 07.11.2020)  

 
(31.10.2020) Vilshofen und Waldkirchen: Wochenendspiele abgesagt 

Landesligisten gehen vorzeitig in Pause

Für die Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen und SE Freising sowie ESC Vilshofen beginnt die Pause bereits an diesem Wochenende. Die Black Bears aus Oberbayern teilten am Donnerstag mit, dass sie die für Freitag und Sonntag angesetzten Partien gegen Waldkirchen absagen. Gleiches gilt für die ESC-Wölfe, die zum für Sonntag geplanten Spiel in Haßfurt nicht antreten.

Ab 2. November ruht auf Anordnung der Politik ohnehin im bayerischen Eishockey der Trainings- und Spielbetrieb. Der BEV möchte den Betrieb nach der vierwöchigen Zwangspause schon am 5./6. Dezember wieder aufnehmen.

Ab heute gibt’s auch in Vilshofen kein Eishockey. Die Begegnung beim Schlusslicht ESC Haßfurt wird nicht ausgetragen. "Sie wurde, nach Übereinkunft der Verantwortlichen mit der Mannschaft, seitens des ESC Vilshofen heute in der Früh jedoch abgesagt", meldete gestern Robert Moser, Pressesprecher der ESC-Wölfe, die ebenso punktlos den vorletzten Platz einnehmen. Und auch im offenen Stadion der Vilsstadt flitzt vorerst kein Puck – Moser: "Meinen Informationen nach haben die Stadtwerke Vilshofen, als Betreiber des Eisstadions, die Eismaschinen bereits runtergefahren."

- red

(aus PNP, vom 31.10.2020)  

 
(31.10.2020) Corona stoppt Eislauf und Bäderbetrieb 

Vilshofen. Die neue Eissaison stand bereits in den Startlöchern. Die Stadtwerke und Helfer des ESC hatten in den vergangenen Tagen das Eis im Stadion aufgetragen und die Markierungen eingebracht. Sogar die Pressemeldung der Stadtwerke war bereits verschickt. Die Nachricht darin: Am gestrigen Freitag hätte die neue Eislaufsaison beginnen sollen.

Doch die Vorfreude darauf war nur wenige Tage später wieder verflogen. Denn die neuerlichen Maßnahmen der Regierung erlauben in den kommenden vier Wochen keine Öffnung von Freizeiteinrichtungen. Ab dem 2. November müssen sie schließen. Dazu gehören neben dem Eisstadion auch das Hallenbad und die Sauna. Das Stadion wird trotz der Vorbereitungen die verbliebenen zwei Tage nicht aufsperren, Hallenbad und Sauna können aber bis Sonntagabend noch genutzt werden.

Die Beschränkungen gelten vorerst bis 30. November. Flacht das Infektionsgeschehen bis dahin wieder ab, könnten die Einrichtungen zum Dezember wieder öffnen.

- lha

(aus PNP, vom 31.10.2020)  

 
(30.10.2020) 3.Spieltag Landesliga Gruppe 1 Vorrunde  

Fr., 30.10., ESC Hassfurt - EHC Bayreuth abg.
Fr., 30.10., EV Pergnitz - EV Dingolfing abg.
Fr., 30.10., EV Moosburg - VER Selb 1b abg.
Fr., 30.10., SE Freising - ESV Waldkirchen abg.
So., 01.11., ESV Waldkirchen - SE Freising abg.
So., 01.11., EV Pegnitz - TSV Trostberg abg.
So., 01.11., EV Dingolfing - VER Selb 1b abg.
So., 01.11., ESC Hassfurt - ESC Vilshofen abg.
So., 01.11., EHC Bayreuth - EV Moosburg abg.

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